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Voll-Wert-Projekte

„Zurück ins Leben!“ – Ein inklu­si­ves Kunst­pro­jekt

Juli 2019 bis Mai 2020

Das von der EU und dem Euro­päi­schen Sozi­al­fond geför­der­te Pro­jekt soll Men­schen, die aus den ver­schie­dens­ten Grün­den an den Rand der Gesell­schaft gedrängt wur­den, hel­fen, durch krea­ti­ve Arbeit Moti­va­ti­on und Selbst­wert­ge­fühl zu ent­wi­ckeln oder wie­der­zu­ge­win­nen.

Kunst­work­shops: Thea­ter­sport, Action­pain­ting, krea­ti­ves Schrei­ben, Film­be­trach­tun­gen und –dis­kus­sio­nen und die Erstel­lung eines Mosa­ik­wand­bil­des
Ziel­grup­pe: Lang­zeit­ar­beit­lo­se, Men­schen mit Behin­de­run­gen und/oder Migra­ti­ons­hin­ter­grund

Die Dach­mar­ke "Voll-Wert-Projekte" ver­ei­nigt die drei unter­schied­li­chen Inklu­si­ons­pro­jek­te

Seit Jah­ren initi­iert und rea­li­siert die Brot­fa­brik kon­ti­nu­ier­lich inklu­si­ve Kul­tur­pro­jek­te und bie­tet inklu­si­ve Pro­gramm­for­ma­te in fast allen Berei­chen des Hau­ses an. Zuneh­mend prägt sich die inklu­si­ve Grund­aus­rich­tung des Hau­ses aus, das bereits mit dem Mot­to „Kunst ist Lebens­mit­tel“ die Not­wen­dig­keit und die Rol­le von Kunst und Kul­tur für alle pro­kla­miert.

Jeder Mensch mit oder ohne Beein­träch­ti­gung, ist als Bestand­teil einer bestimm­ten Kul­tur und Gemein­schaft auch ein Indi­vi­du­um, das an sei­ne bio­lo­gi­sche Kon­sti­tu­ti­on und an sei­ne Lebens­ge­schich­te gebun­den ist, sei­ne eige­ne Wirk­lich­keit kon­stru­iert. Die gegen­wär­ti­ge Gesell­schaft ist hier­ar­chisch vom Leis­tungs­prin­zip geprägt, Bewer­tungs­maß­stä­be, Gewin­ne, Zah­len und Sta­tis­ti­ken erschei­nen als bestim­men­de und erstre­bens­wer­te (Über)Lebensstrategie. Das Kon­zept einer hier­ar­chi­schen Macht­struk­tur basiert auf der alten aris­to­te­li­schen Vor­stel­lung von einem abso­lut Bes­ten, einem Summum bonum.

Die Voll-Wert-Projekte der Brot­fa­brik star­ten den Ver­such, mit der gemein­sa­men künst­le­ri­schen Tätig­keit eine Kom­mu­ni­ka­ti­on und Pra­xis jen­seits des auto­ri­tä­ren Hier­ar­chie­mo­dells her­zu­stel­len, um krea­ti­ve Selbst­ent­fal­tung, Eigen­ver­ant­wor­tung und Selbst­wert­ge­fühl ohne Leis­tungs­ge­dan­ken von Außen zu ermög­li­chen. Die Projektteilnehmer*innen par­ti­zi­pie­ren aktiv von der Hete­ro­ge­ni­tät der Grup­pe, bei der sich auch die künst­le­ri­sche Lei­tung als Teil der Grup­pe begreift, die Anre­gun­gen und Ermun­te­rung gibt, Wis­sen ver­mit­telt sowie Mög­lich­kei­ten der Aus­wahl auf­zeigt – in Wech­sel­wir­kung und im Dia­log mit den mit Teilnehmer*innen.

Jede Stim­me wird gehört, Ver­ständ­nis und gegen­sei­ti­ges Feed­back ermög­licht einen offe­nen Lern­pro­zess, sub­jek­ti­ve Erfah­run­gen und Erkennt­nis­se ohne an die Attri­bu­te „gut oder schlecht“ zu den­ken. Im Vor­der­grund ste­hen die Lust  und die Freu­de am Expe­ri­men­tie­ren und Aus­pro­bie­ren und der ver­ba­le oder non­ver­ba­le Aus­tausch von Erfah­run­gen, die­se Gemein­sam­keit schafft Gemein­schaft in spie­le­ri­scher Art und Wei­se.

Die Arbeit in den Pro­jek­ten ist nicht etwas von vorn­her­ein Fest­ge­leg­tes, sie ent­steht ein­zig im Moment des Tuns, im Augen­blick des Machens. Sich aus dem Moment her­aus krea­tiv zu äußern, schafft sowohl bestän­dig wan­deln­de Inter­ak­tio­nen als auch stän­di­ge Wie­der­ho­lun­gen, die glei­cher­ma­ßen das Gefühl von Sicher­heit und Frei­heit im zwi­schen­mensch­li­chen Tun ver­mit­teln ohne an ein bestimm­te Ergeb­nis zu den­ken.
 
Das Unvoll­ende­te, das Zir­ku­lä­re und die Red­un­danz ist hier als Qua­li­tät zu begrei­fen, da es mehr um den Pro­zess in der Gemein­schaft geht und die gegen­sei­ti­ge Moti­va­ti­on und Wert­schät­zung im augen­blicks­ge­bun­de­nen Tun. Ähn­lich wie in der Dreh­be­we­gung des Tan­zes führt die Bewe­gung nicht vor­der­grün­dig an ein bestimm­tes Ziel, son­dern zur Freu­de am gemein­sa­men Erle­ben und kann durch stän­di­ges Wie­der­ho­len und Üben zu Bewusst­sein und Selbst­be­wusst­sein füh­ren. („You can’t tan­go alo­ne. You need two to tan­go.“)
 
Ange­sichts des infla­tio­nä­ren Gebrauchs und der Miss­ver­ständ­lich­keit des Begrif­fes Inklu­si­on, haben wir die Dach­mar­ke Voll-Wert-Projekte ent­wi­ckelt, die zur Zeit drei unter­schied­li­che Inklu­si­ons­pro­jek­te ver­ei­nigt: das Inklu­sivate­lier, den Inklu­si­ven Musi­ka­li­schen Salon und das Pro­jekt Zurück ins Leben! Voll-Wert-Projekte wol­len in Anspie­lung auf unser Haus­mot­to „Kunst ist Lebens­mit­tel“ bekömm­lich, viel­fäl­tig, nahr­haft und auf Dau­er gesund sein. Eben ein wert­vol­les und nach­hal­ti­ges Gut inmit­ten umgrei­fen­der Fast-Food-Kultur.
 
Petra Schröck

Rück­bli­cke / Ein­bli­cke / Projekt-Archiv

  • Besuch der Aus­stel­lung von Macks Quer­feldt | »Sam­plings«  einer Kita­grup­pe aus Tem­pel­hof (Feb 2018)

Wir krei­seln wie­der! Es star­tet eine neue Run­de BILDERKREISEL 2.2.

Teilnehmer*innen sind gesucht, die mit­ma­len wol­len! | Bis­her malen mit: Bewohner*innen des Katharina-von-Borahauses und des Margarethe-Steiffhauses der Ste­pha­nus­stif­tung, Besucher*innen unse­res Inklu­sivate­liers und Ein­zel­per­so­nen der Brot­fa­brik.

InEx. – Das Film­fes­ti­val zu Inklu­si­on und Exklu­si­on 2019

31.10.19 – 6.11.19 | jeweils 19:30 Uhr | Brot­fa­brik­Ki­no | Die Fra­ge „Wer inklu­diert hier eigent­lich wen?“ soll mit vol­ler Wucht auf die Norm zurück­ge­wor­fen wer­den – mit Fil­men, die wit­zig sind, aber auch kon­tro­vers, mal ernst, mal ver­spielt.

„Zurück ins Leben!“ – Ein inklu­si­ves Kunst­pro­jekt

Juli 2019 bis Mai 2020

Das von der EU und dem Euro­päi­schen Sozi­al­fond geför­der­te Pro­jekt soll Men­schen, die aus den ver­schie­dens­ten Grün­den an den Rand der Gesell­schaft gedrängt wur­den, hel­fen, durch krea­ti­ve Arbeit Moti­va­ti­on und Selbst­wert­ge­fühl zu ent­wi­ckeln oder wie­der­zu­ge­win­nen.

Kunst­work­shops: Thea­ter­sport, Action­pain­ting, krea­ti­ves Schrei­ben, Film­be­trach­tun­gen und –dis­kus­sio­nen und die Erstel­lung eines Mosa­ik­wand­bil­des

Ziel­grup­pe: Lang­zeit­ar­beit­lo­se, Men­schen mit Behin­de­run­gen und/oder Migra­ti­ons­hin­ter­grund

PROGRAMM OKTOBER 2017 – MÄRZ 2018 IM INKLUSIVATELIER

Das Inklu­sivate­lier im Innen­hof der Brot­fa­brik mit maxi­mal 8 Plät­zen ist offen für alle, die gern in Gemein­schaft malen,
sich künstlerisch aus­pro­bie­ren oder durch fach­li­che Work­shops gezielt etwas aneig­nen wol­len

Bilderkreisel

Bil­der­krei­sel – Sozia­les inklu­si­ves Kunst­pro­jekt

2017: Im Juni star­tet die Rea­li­sie­rung der Idee „Bil­der­krei­sel“. Mal­grup­pen ver­schie­dens­ter Ein­rich­tun­gen betei­li­gen sich. Jede Mal­grup­pe star­tet auf lee­ren A4 / A3 Blät­tern. Nach 14 Tagen gibt jede Mal­grup­pe…

ZWEI-SONNEN-PROJEKT – Inklu­si­on im Krea­ti­vate­lier

Ein inter­dis­zi­pli­nä­res Tandem-Kulturprojekt für Kin­der und Jugend­li­che mit und ohne Behin­de­rung | „Die Funk­tio­na­li­sie­rung des Men­schen und medi­al pro­du­zier­te Schön­heits­bil­der prä­gen zuneh­mend …

Das Inklu­sivate­lier auf Face­book: Aktu­el­les, Ein­bli­cke in unse­re Arbeit und Aus­tausch auf Face­book – Offe­ner Raum für Kunst und Den­ken: 

Künst­le­risch beglei­te­te Kin­der­ge­burts­ta­ge
für 2-6 Kin­der, buch­bar auf Anfra­ge.
=> Kon­takt

Das Inklu­sivate­lier Barrierefrei Hinweise zur Erreichbarkeit Iconbefin­det sich im Hof der Brot­fa­brik und ist bar­rie­re­frei erreich­bar. 

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Inklu­sivate­lier

Das Inklu­sivate­lier im Innen­hof der Brot­fa­brik  steht ganz im Zei­chen der Inklu­si­on als gesamt­ge­sell­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung. Das bedeu­tet ein Umden­ken auf allen Ebe­nen. Hal­tun­gen und Rol­len­mus­ter, Begriff­lich­kei­ten und Wer­tun­gen sol­len hin­ter­fragt und dis­ku­tiert wer­den.

Gera­de ange­sichts der aktu­el­len Flücht­lings­de­bat­te schei­nen sich Wer­tig­kei­ten und Akti­vi­tä­ten zu ver­schie­ben, Men­schen mit Behin­de­run­gen oder sons­ti­ge „Rand­grup­pen“ der Gesell­schaft wer­den aus dem Fokus der Auf­merk­sam­keit gedrängt.

Zwei Son­nen Pro­jekt

Der Film zum Pro­jekt kann in vol­ler Län­ge erwor­ben wer­den. 
Bei Über­wei­sung von 8 € Euro inklu­si­ve Por­to und Hin­ter­le­gung der Adres­se, sen­den wir den Film ger­ne zu.

Vorschau/ Trai­ler
(Ach­tung: Bei Ankli­cken wird You­tube aktiv, bit­te lesen Sie dazu unse­re Daten­schutz­er­klä­rung)

Das Inklu­sivate­lier wird freund­lich unter­stützt von: 

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