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Kul­tur wagen – Der KULTURWAGEN

Die aktu­el­le Aus­stel­lung

Der Glas­haus e.V. KULTUR:wagen 

Öff­nungs­zei­ten und Stand­ort

7.Mai – 30. Novem­ber 2022

1.9. – 25.9.22 in Pan­kow Brei­te Straße/Ecke Ossietz­ky­stra­ße

täg­lich:  12-18 Uhr

Barrierefrei Hinweise zur Erreichbarkeit IconHin­wei­se zur Erreich­bar­keit

Der Kul­tur­wa­gen ist für Roll­stuhl­fah­rer nicht bar­rie­re­frei zugäng­lich, Geh­be­hin­der­te kön­nen wir unter­stüt­zen, bit­te wen­den Sie sich an unser Per­so­nal.

„Kunst gibt nicht das Sicht­ba­re wie­der, son­dern Kunst macht sicht­bar.“ (Paul Klee)

Rück­schau Aus­stel­lung im Kul­tur­Wa­gen
Sai­son 2021/22 (Sept21-März22)

»Brot­fa­brik­Ga­le­rie tem­po­rär« im Kul­tur­Wa­gen

Rück­schau Aus­stel­lung im Kul­tur­Wa­gen
Sai­son 2021

»Brot­fa­brik­Ga­le­rie tem­po­rär« im Kul­tur­Wa­gen

Wulf Olm – Aus­stel­lung am Kul­tur­wa­gen
Janu­ar - Juni 2021

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  • Wulf Olm – Von gro­ßen Tie­ren und klei­nen Leu­ten - 1 00:00
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  • Wulf Olm – Von gro­ßen Tie­ren und klei­nen Leu­ten - 2 00:00

Rück­schau Aus­stel­lung im Kul­tur­Wa­gen
Sai­son 2020/21

Jörn Rei­ßig. Foto­gra­fien (1984-1994)
Wenn die Unru­he zu groß wird ….

16.10.20 – 31.1.21
Brot­fa­brik­Ga­le­rie­tem­po­rär im Neu­en Salon, im Kul­tur­wa­gen auf dem Cali­ga­ri­platz und Schau­fens­ter­aus­stel­lung der Brot­fa­brik­Knei­pe

18.10.20 – 31.01.21
Restau­rant „März“
Grei­fen­ha­ge­ner Stra­ße 17, 10437 Ber­lin
als Schau­fens­ter­aus­stel­lung

Jörn Rei­ßig (1958/Greifswald–1997/Berlin) steht als Staats­bür­ger, als Foto­graf und Psych­ia­trie­pa­ti­ent exem­pla­risch für den inner­li­chen und äußer­li­chen Über­le­bens­kampf eines „gewöhn­li­chen“ Chro­nis­ten die­ser Jah­re. Er steht mit den Koor­di­na­ten sei­ner Bio­gra­fie als Ein­zel­schick­sal für eine „stil­le“, aber nicht sprach­lo­se Mehr­heit, die das Sys­tem DDR in Form von all­täg­li­chen Repres­sa­li­en, Vor­schrif­ten und Zwän­gen erlebt und sich einen eige­nen Weg der Nischen und des per­sön­li­chen Wider­stands inner­halb der gesell­schafts­po­li­ti­schen Rea­li­tät gebahnt hat. 

Wie vie­le ande­re agier­te er als selbst­ver­ant­wort­li­che, aber zer­ris­se­ne Per­sön­lich­keit inner­halb der vor­ge­ge­be­nen Gren­zen und doku­men­tier­te eben­so den plötz­li­chen Ein­bruch der bun­des­deut­schen Demo­kra­tie und der kapi­ta­lis­ti­schen Wirt­schaft in den Staats­so­zia­lis­mus der DDR. So hielt er in sei­nen Foto­gra­fien und Noti­zen den tat­säch­li­chen Wan­del, so wie er sich – äußer­lich und inner­lich – sehr lang­sam voll­zog, fest. 

Rei­ßig sprach einen Kreis von The­men an, mit denen sich vie­le Bür­ger und Künst­ler in der DDR aus­ein­an­der­setz­ten und iden­ti­fi­zier­ten: mit Ein­ge­schlos­sen­heit und Fern­weh, mit Kon­for­mi­tät und Indi­vi­dua­li­tät, mit Uto­pien und deren Schei­tern.

Bild­be­schrei­bung der Fotos Jörn Rei­ßig – Kul­tur­wa­gen außen

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  • Jörn Rei­ßig – Mos­kow 1990 00:00
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  • Jörn Rei­ßig – Rock­kon­zert – Open Air 1989 00:00
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  • Jörn Rei­ßig – Por­trait Olaf 00:00
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  • Jörn Rei­ßig – Ber­lin – 80er Jah­re 00:00
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  • Jörn Rei­ßig – Jun­ge 00:00

Rück­schau Aus­stel­lung im Kul­tur­Wa­gen
Sai­son 2020

SONIA KLAUSEN / GERALD PIRNER:
"Schmerz und Berüh­rung"
Foto­gra­fie und Über­ma­lun­gen

5.6. – 23.8.2020 täg­lich 12-20 Uhr

vor der Brot­fa­brik
Cali­ga­ri­platz, 13086 Ber­lin

Ein Zei­chen sind wir, deu­tungs­los, schmerz­los sind wir und haben fast die Spra­che in der Frem­de ver­lo­ren. (Fried­rich Höl­der­lin)

Das inklu­si­ve Aus­stel­lungs­pro­jekt »Schmerz und Berüh­rung«, das die sehen­de Foto­gra­fin Sonia Klau­sen und der blin­de Foto­graf Gerald Pir­ner gemein­sam ent­wi­ckelt haben, ist sowohl inhalt­lich als auch for­mal ästhe­tisch eine künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit der The­ma­tik des äuße­ren und inne­ren Schmer­zes und sei­ner Bewäl­ti­gung.

Das Erle­ben schwe­rer per­sön­li­cher Schmer­zen fin­det häu­fig Gestalt in Sonia Klau­sens Por­traits. Dadurch kon­fron­tiert sie die Betrach­ten­den mit den tot­ge­schwie­ge­nen The­men Schmerz, Tod und Trau­er und bringt Betrachter*innen dazu sich mit die­sem Leid in Bezie­hung zu set­zen. Sie zieht dabei auch immer wie­der Par­al­le­len zu Chris­tus, der für sie das Leid ver­kör­pert.

Licht als Gewalt. Licht als gewalt­sa­me Ent­blö­ßung. Licht als Ver­ur­sa­chung von Schmerz. Berüh­rung wie­der­um, für den blin­den Foto­gra­fen Gerald Pir­ner ist sie immer zuerst ein Über­griff, weiß er doch nie woher sie kommt. In einem jeden inne­ren Bild des Blin­den, das sich in der Berüh­rung ein­stellt, schwingt also auch der Zusam­men­hang von Gewalt, Berüh­rung und Schmerz mit.

Durch Posen und Ges­ten lässt der blin­de Licht­ma­ler in sei­nen Foto­gra­fien die­se exis­ten­ti­el­len Erfah­run­gen Wirk­lich­keit wer­den, sucht sie in sei­ner Ästhe­tik aus­zu­drü­cken.

Zu eini­gen Foto­gra­fien wer­den Bild­be­schrei­bun­gen für Blin­de und Seh­be­hin­der­te ange­bo­ten.

links: Son­ja Klau­sen, rechts: Garald Pir­ner; Fotografie/Übermalungen

Bild­be­schrei­bung für Blin­de und Seh­be­hin­der­te

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  • Gerald Pir­ner –Wege des Lich­tes 00:00
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  • Sonia Klau­sen – Die Über­ra­schung 00:00
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  • Sonia Klau­sen – Die Kran­ke 00:00
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  • Sonia Klau­sen – Das Lei­den der Frau I 00:00

Rück­schau Aus­stel­lung im Kul­tur­Wa­gen
Sai­son 2019

Die "radix-blätter"
Ein Ber­li­ner Unter­grund­ver­lag
1986–1989

Rück­schau Aus­stel­lung im Kul­tur­Wa­gen
Sai­son 2018

Foto­gra­fien Jörn Reis­sig

Der Kata­log zur Aus­stel­lung (80 Sei­ten) ist erhält­lich
im Kul­tur­wa­gen und in der Brot­fa­brik

Joern_Reissig_Katalog_web_Titel
Klick auf Bild öff­net einen Aus­zug des Kata­lo­ges (pdf, 20 Sei­ten)
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