„WALD/MASCHINEN/SCHLACHTHOF-GEBET“

Fr. .10. + Sa. 11.11.  | 20:00 Uhr
ein theatrales-Literatur-Musik-Slam-Ding
Ein fleisch­li­ches Lob­ge­sang, ein sinn­li­ches Hohe­lied, eine Ankla­ge vol­ler Tes­to­ste­ron, ein not­gei­ler Gla­dia­to­ren­schlacht, ein Lied, eine Ode, eine Lita­nei, ein Gebet für Sie/Ihn/Es
Schau­spie­ler Fabi­an Neu­pert und Richard Gon­lag ver­su­chen zu über­le­ben in einer Welt vol­ler Lie­be, Gewalt und Krieg.
Der ira­ni­scher Schrift­stel­ler Meh­di Morad­pour schrieb die­ses lan­ge Gedicht, die­ses extrem phy­si­sche Gebet, um sein Welt­bild der moder­nen Mensch­heit zu beschrei­ben: das Leben ist eine pro­fit­ba­sier­te, durch­kal­ku­lier­te Maschi­ne gewor­den, die gefüt­tert wer­den muss und nie satt sein wird. Egal ob es die Nah­rungs­in­dus­trie oder der Krieg ist, ein Leben hat kei­nen rich­ti­gen Wert mehr. Men­schen wer­den hin und her­ge­scho­ben, auf­ge­fan­gen, ein­ge­sperrt und ver­nich­tet, wie Vieh. Eine Fleisch­in­dus­trie. Öko­no­mi­sche Ein­hei­ten.
In die­sem Text ver­su­chen der Ich und der Du, wer auch immer sie sind, zu über­le­ben. Sie kämp­fen für die Lie­be, für den Atem, für ihren Platz unter den Ster­nen, für ihre Posi­ti­on als Mann in die­ser Welt, für ihre See­le, für einen Sinn im Leben. Sind es Freun­de, Vater und Sohn, eine Per­son in unter­schied­li­chen Fasen des Lebens, Lieb­ha­ber, Erz­fein­de?
Der Text wird drei Mal gespielt, mit drei musi­ka­li­schen Inter­mez­zi – sie­he unten. Wäh­rend der Per­for­mance wird der Text „auf­ge­löst“ und in phy­si­schen Bil­dern umge­setzt. Sie wer­den immer noch aus­ge­spro­chen, aber schwe­ben im Raum wie Wort­kör­per oder Sprach­ge­stal­ten und wer­den als Waf­fen benutzt um etwas bei dem Ande­ren oder in sich selbst zu errei­chen … Über-Leben.
Der Text ist auf Deutsch geschrie­ben, ein Ver­such das Welt­bild des per­si­schen Autors in eine neue Spra­che zu fas­sen.
Die Schau­spie­ler haben mit sehr per­sön­li­chen und direk­ten Gefüh­len und Gedan­ken eine inne­re Welt kre­iert, mit der sie impro­vi­sie­ren. Sie pas­sen sich an ihre Umge­bung, an die (live) Musik und das Publi­kum an, wie Gla­dia­to­ren in einer Are­na.
Sie haben mit den Metho­den von Gro­tow­ski und Butoh gear­bei­tet, um die­sen kör­per­li­chen Zustand zu errei­chen.
| Ein­tritt: 13,50 € / erm. 9,- €

Datum

Sa 11. November 2017

Ort

BÜHNE Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
E-Mail
karten@brotfabrik-berlin.de
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