Tag der offenen Tür Brotfabrik 2018

Tag der off­nen Tür in der Brot­fa­brik 2018 – Lesun­gen

27.5.2018 | 12–19 Uhr

Am 27. Mai 2018 öff­net die Brot­fa­brik wie­der alle Türen: Einen Tag lang prä­sen­tie­ren sich sämt­li­che Büh­nen und Hin­ter­büh­nen, Salons und alle Berei­che – Knei­pe, Kino, Gale­rie, Büh­ne, Lite­ra­tur, inklu­si­ves Krea­ti­vate­lier und Wasch­kü­chen­mu­se­um – des Kul­tur­zen­trums an der Wei­ßen­se­er Spit­ze. Nicht nur der Blick hin­ter die Kulis­sen, auf Pro­be­büh­nen und sonst ver­schlos­se­ne Dach­bö­den wird mög­lich sein, auch in die­sem Jahr prä­sen­tie­ren sich lang­jäh­ri­ge Kooperationspartner*innen und treue Begleiter*innen. Wie­der kön­nen Sie gespannt sein auf ein bun­tes und Ein­tritt frei­es Pro­gramm des Brot­fa­brik­Krea­ti­vate­liers, der Brot­fa­brik­Ga­le­rie, des Brot­fa­brik­Ki­nos, der Brot­fa­brik­Büh­ne und der Brot­fa­brik­Li­te­ra­tur im Neu­en und Roten Salon der Brot­fa­brik­Knei­pe, die natür­lich neben dem regu­lä­ren Ange­bot mit Kaf­fee und Kuchen, Mai­bow­le und Spei­sen vom Grill wie­der reich­lich für das leib­li­che Wohl sorgt.

Im Rah­men der Brot­fa­brik­Li­te­ra­tur stel­len sich am Tag der offe­nen Tür ab 12 Uhr die fol­gen­den Ver­la­ge und Autor*innen mit dem Schwer­punkt auf regio­na­le Lite­ra­tur und The­men rund um Pan­kow, Ost­ber­lin und ehe­ma­li­ge DDR mit halb­stün­di­gen Lese- und Präsentations-Slots vor:

Ver­lag für Berlin-Brandenburg / Quintus-Verlag
Anders, als es der Name ver­mu­ten lässt, ist der Ver­lag für Berlin-Brandenburg kein gewöhn­li­cher Regio­nal­ver­lag. Sein Pro­gramm ist wesent­lich geprägt vom Aus­tausch­ver­hält­nis zwi­schen Lite­ra­tur und den jewei­li­gen Orten ihrer Ent­ste­hung. Für literatur- und kul­tur­his­to­ri­sche The­men, die nicht unmit­tel­bar mit Ber­lin und Bran­den­burg zu tun haben, wur­de 2016 der VBB-Tochterverlag Quin­tus gegrün­det. Der Ver­le­ger André Förs­ter wird bei­de Ver­la­ge vor­stel­len und dar­über spre­chen, wie es gelingt, mit einem unab­hän­gi­gen Ver­lag und mit klei­nem Bud­get drei­ßig Bücher pro Jahr zu pro­du­zie­ren.

Ver­lag duo­tinc­ta
Die duo­tinc­ta ist Ver­lag, Platt­form und Gemein­schaft zugleich und ver­öf­fent­licht aus­schließ­lich Bel­le­tris­tik – »100 Pro­zent Lite­ra­tur!« lau­tet das Mot­to. Wir öff­nen die Pfor­ten der Wort­kunst durch Bücher, von denen wir über­zeugt sind, die auch mal den Fin­ger in die Wun­de legen oder am Markt vor­bei­zie­len. Wir fra­gen nicht sofort nach dem Was, wenn wir ein Manu­skript in die Hand neh­men, son­dern zuerst nach dem Wie. Der Ver­le­ger Jür­gen Volk gibt einen Über­blick über das anspruchs­vol­le und unter­halt­sa­me Ver­lags­pro­gramm und zeigt, wie man als Inde­pen­dent­ver­lag die Pfa­de der vor­herr­schen­den, ewig­glei­chen und algo­rith­men­ge­steu­er­ten Buch­land­schaft mit allem Enthu­si­as­mus ver­las­sen kann.

Basis­Druck Ver­lag
Der Basis­Druck Ver­lag wur­de im Dezem­ber 1989 gegrün­det, ursprüng­lich, um die ers­te neue Zei­tung in der auf­ge­wühl­ten DDR her­aus­brin­gen zu kön­nen und um den fak­ti­schen Bür­ger­be­we­gun­gen eine eige­ne und selbst­be­wuß­te Öffent­lich­keit zu ermög­li­chen. »Die Ande­re. Wochen­zei­tung« erschien von Janu­ar 1990 bis August 1992. Mit dem Nie­der­gang der Revo­lu­ti­on muß­te aus dem Zei­tungs­ver­lag ein Buch­ver­lag wer­den. Die Bücher, die wir ver­le­gen, zie­len auch heu­te auf begrei­fen­de Erin­ne­rung, aber auch zahl­rei­che Zeit­schrif­ten wur­den seit­her ver­legt, u. a. seit März 2014 die »Abwärts!«. Der Ver­le­ger Hugo Velar­de prä­sen­tiert den Basis­Druck Ver­lag, der seit 2013 sei­nen Sitz im Gebäu­de der Brot­fa­brik hat.

Anthea Ver­lag / Wei­ßen­see Ver­lag
Die Anthea Ver­lags­grup­pe ist ein Zusam­men­schluss von drei unab­hän­gi­gen Ver­la­gen in Ber­lin. Die Publi­ka­tio­nen des Anthea Ver­la­ges, des Ost­eu­ro­pa­Zen­trum Berlin-Verlages und des Wei­ßen­see Ver­la­ges umfas­sen ein viel­fäl­ti­ges Spek­trum an The­men und rei­chen von Bel­le­tris­tik, über Bio­gra­phi­en und Zeit­ge­schich­te bis zu wis­sen­schaft­li­cher Lite­ra­tur in sehr vie­len Fach­rich­tun­gen. Beson­de­re Bedeu­tung nimmt ver­lags­über­grei­fend der The­men­schwer­punkt Ost­eu­ro­pa und die euro­päi­sche Nach­kriegs­ge­schich­te sowie das lite­ra­ri­sche Kul­tur­er­be ein. Der Ver­le­ger Det­lef Stein und der Pro­gramm­lei­ter und Publi­zist Mar­tin A. Völ­ker prä­sen­tie­ren bei­de Ver­la­ge.

Es lesen die Autor*innen:

Kath­rin Wil­den­ber­ger wur­de 1971 in Sangerhausen/Sachsen-Anhalt gebo­ren und lebt nach Lehr- und Wan­der­jah­ren in Göt­tin­gen und Hei­del­berg seit 2006 in Leip­zig. Sie arbei­tet als frei­schaf­fen­de Autorin und Medizinisch-Technische Assis­ten­tin in einer For­schungs­grup­pe am Uni­kli­ni­kum Leip­zig. Ihr Debüt­ro­man »Mon­tags­näch­te« ist erst­mals 2007 im Plött­ner Ver­lag (Leip­zig) erschie­nen und erfuhr bei duo­tinc­ta als Auf­takt der Montagsnächte-Triologie 2017 sei­ne Wie­der­auf­la­ge. Zur Leip­zi­ger Buch­mes­se 2018 erschien nun die Fort­set­zung »Zwi­schen­Land«.

Det­lef Schef­fen, gebo­ren 1963 in Bonn, Stu­di­um in Tou­lou­se (1984-1989) und Bonn, lebt seit 1991 in Ber­lin, erst in Lich­ten­berg, dann ab 1993 in Fried­richs­hain, ver­hei­ra­tet, drei Kin­der, Leh­rer, Ver­öf­fent­li­chun­gen in ver­schie­de­nen lite­ra­ri­schen Zeit­schrif­ten und Antho­lo­gi­en. Sein Buch »Ost­kreuz­zü­ge« erschien 2016 im Basis­Druck Ver­lag.

Tags:

Datum

So 27. Mai 2018

Uhrzeit

12:00 - 19:00

Ort

Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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cg@brotfabrik-berlin.de oder
=> münd­lich unter T. 030-471 40 01.

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