»Rea­li­tä­ten. Quee­re Stim­men« – Buch­prä­sen­ta­ti­on von ete­ce buch

30.9.22 | 19:30 Uhr | Brot­fa­brik­Büh­ne

Es gibt sie nicht, die eine quee­re Rea­li­tät. Das wer­den an dem Abend Tes­sa Hart, Iri­na Nekrasov/a, Vol­ja Vit­es­ka, etaïnn zwer und Max Wei­land zei­gen. Sie lesen und per­for­men Tex­te, die Ein­blick in die Viel­falt quee­rer Lebens­wel­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum geben. Die Tex­te bil­den ein Pris­ma aus lyri­schen, pro­sai­schen, dra­ma­ti­schen und ana­ly­ti­schen Blick­win­keln und eröff­nen neue lite­ra­ri­sche Räu­me.

Die vor­ge­tra­ge­nen Tex­te sind Teil des jüngst erschie­ne­nen Sam­mel­bands »Rea­li­tä­ten. 30 quee­re Stim­men« (ete­ce buch). Genau­so viel­fäl­tig wie die Per­spek­ti­ven der Autor*innen des Sam­mel­bands sind die dar­in ver­han­del­ten The­men: Coming-out und Crui­sing, Migra­ti­on und Mens­trua­ti­on, Gewalt und Geheim­nis­se, Lie­be und Labels, Pro­test und Poe­sie. Mit inter­sek­tio­na­lem Anspruch macht das Buch Erfah­run­gen quee­rer Men­schen sicht­bar und zeigt Ver­bin­dun­gen zur und Aus­schlüs­se sei­tens Domi­nanz­kul­tur und quee­rer Com­mu­ni­ty.

Tes­sa Hart ist Kulturmacher!n und Kulturwand(l)er!n in Per­forming Arts, Film & sozio­kul­tu­rel­len Berei­chen. Tes­sa agiert, reflek­tiert und forscht per Exis­tenz in selbst­ver­ständ­lich inter­sek­tio­na­len Erfah­rungs­wel­ten, erlebt(e) Bücher dabei stets als deli­ziö­sen Teil des Lebens­eli­xiers.

Iri­na Nekrasov/a ist ein_e Leip­zi­ger Autor_in. Mitbegründer_in des Autor_innenkollektivs »PMS – Post­mi­gran­ti­sche Stö­rung«, u. a. in »Soli­da­risch gegen Klas­sis­mus« (Unrast Ver­lag, 2021). The­men sind immer wie­der Queer­ness, Migra­ti­on, Klas­se, sowje­ti­sche Erin­ne­rungs­kul­tur und die Gewalt dar­in.

Vol­ja Vit­es­ka ist eine femi­nis­ti­sche Autorin. Gebo­ren in Jugo­sla­wi­en, geprägt von Migra­ti­ons­er­fah­run­gen, liebt und lebt sie les­bisch, mitt­ler­wei­le in Deutsch­land. Sie kämpft mit Wor­ten und fin­det Hei­lung in ihnen, indem sie ver­sucht, das Unbe­greif­li­che zu ver­ste­hen und in Spra­che zu brin­gen.

etaïnn zwer, Autor*in (∞), Teil des »colleX­ti­ve RER Q«, hält Schrei­ben für poli­ti­schen Schweiß. Dey ver­folgt eine Pra­xis der uto­pi­schen Unter­su­chung, beses­sen von einem quee­ren Eros und von der ermäch­ti­gen­den Meta­mor­pho­se des Gedichts, für fick­ba­re­re und deko­lo­nia­li­sier­te Wel­ten.

Max Wei­land (kei­ne Pronomen/er) ist ein nicht-binäres, trans­mas­ku­li­nes Model und Mitbegründer der uns* Talen­t­agen­tur. Mit zwölf Jah­ren begann Max Kurz­ge­schich­ten und Gedich­te zu schrei­ben. Max spricht in sei­nen Tex­ten über sei­ne Rea­li­tät als quee­re wei­ße Per­son mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in Deutsch­land.

Wei­te­re Infos zur Ver­an­stal­tung und zum Selbst­ver­ständ­nis von ete­ce buch auf www.etece.de.

Ein­tritt: 7 € / erm. 5 €

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Datum

Fr 30. September 2022

Uhrzeit

19:30

Preis

7 € / erm. 5 €

Ort

BÜHNE Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
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