Dienstag 11.06.2019, 19.30 Uhr, Brotfabrik Innenhof: Poets' Corner Pankow

Poets‘ Cor­ner Pan­kow


11.6.19 | 19:30 Uhr | Brot­fa­brik Innen­hof

Die Lese­rei­he Poets’ Cor­ner ist seit zwölf Jah­ren tra­di­tio­nel­ler Bestand­teil des poe­sie­fes­ti­val ber­lin und wird vom Haus für Poe­sie gemein­sam mit den Kul­tur­äm­tern der Bezir­ke von Ber­lin und neu­er­dings auch in Koope­ra­ti­on mit den Kul­tur­in­sti­tu­ten ver­schie­de­ner Län­der ver­an­stal­tet. Am 11. Juni 2019 fin­den in zahl­rei­chen Ber­li­ner Bezir­ken Lesun­gen poe­ti­scher Tex­te statt. Die Ver­an­stal­tungs­or­te sind Muse­en, Gale­rien, Biblio­the­ken, Knei­pen oder Kul­tur­zen­tren, teils fin­den die Lesun­gen open air statt. Das erklär­te Ziel ist es, die Kunst­form Dich­tung in den öffent­li­chen Raum zu tra­gen und den Aus­tausch zwi­schen den Ber­li­ner Autor*innen und ihrem Publi­kum zu för­dern.

Für den Bezirk Pan­kow wird in die­sem Jahr die Brot­fa­brik Ber­lin die Poets’ Cor­ner aus­rich­ten. Bei gutem Wet­ter fin­det die Lesung im Innen­hof der Brot­fa­brik statt, bei Regen wird der Neue Salon als Lesungs­saal genutzt. Es lesen Cecí­lia Bar­ros Eris­mann, Moritz Gau­se, San­dra Gugić, Ade­lai­de Ivá­no­va, Kevin Junk und Dou­glas Pom­peu Gedich­te auf Por­tu­gie­sisch und Deutsch.

San­dra Gugić, gebo­ren in Wien, lebt und arbei­tet in Ber­lin, schreibt Pro­sa, Lyrik und Essays. Sie ist Mit­be­grün­de­rin der Autor*innenallianz nazisundgoldmund.net. Ihr Roman »Astro­nau­ten« erschien 2015 bei C.H. Beck, ihr Lyrik­de­büt »Pro­to­kol­le der Gegen­wart« 2019 im Ver­lags­haus Ber­lin. 2016 erhielt sie den Reinhard-Priessnitz-Preis 2016 und 2019 das Arbeits­sti­pen­di­um für Lite­ra­tur des Ber­li­ner Senats.

Ade­lai­de Ivá­no­va ist Jour­na­lis­tin und poli­ti­sche Akti­vis­tin. Ihre künst­le­ri­sche Pra­xis umfasst so ver­schie­de­ne Medi­en wie Poe­sie, Foto­gra­phie, Per­for­mance, Über­set­zen und Ver­le­gen. Sie ist Her­aus­ge­be­rin des anarcho-feministischen Maga­zins »Mais Pornô, Pvfr!« und Mit­grün­de­rin von »Respei­ta!«, einem Kol­lek­tiv bra­si­lia­ni­scher Poe­tin­nen und Slam­me­rin­nen. 2018 erhielt ihr Band »o mar­te­lo« den Rio Lite­ra­tu­re Award. Sie lebt in Ber­lin.

Moritz Gau­se wur­de 1986 in Ber­lin gebo­ren und wuchs dort, in Bran­den­burg und in Thü­rin­gen auf. Er stu­dier­te in Jena Kunst­ge­schich­te und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft. In den Jah­ren 2009 bis 2015 ver­ant­wor­te­te er Lite­ra­tur­pro­jek­te, Lese­rei­hen, lite­ra­ri­sche Werk­stät­ten, Aus­stel­lun­gen und Inter­ven­tio­nen in Thü­rin­gen. Nach zwei Jah­ren in Bish­kek, Kyr­gyzstan, lebt Gau­se heu­te in Ber­lin.

Dou­glas Pom­peu, gebo­ren 1983 in Indaia­tu­ba (Bra­si­li­en), ist Lyri­k­über­set­zer und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler. 2018 erschien sei­ne Über­set­zung von Kurt Schwit­ters Gedich­ten »por trás e pela fren­te pri­mei­ro« und 2019 der Gedicht­band »varia­ções sob­re toné­is de chu­va« von Jan Wag­ner. Der­zeit arbei­tet er am Deut­schen Lite­ra­tur­ar­chiv Mar­bach und als Redak­teur der Zeit­schrift »alba. latein­ame­ri­ka lesen«. Sei­ne Tex­te sind in Zeit­schrif­ten und Maga­zi­nen erschie­nen.

Kevin Junk, gebo­ren 1989, lebt und arbei­tet in Ber­lin. Stu­di­um der japa­ni­schen Lite­ra­tur in Trier, Ber­lin und Kyo­to. Jour­na­lis­ti­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen über Gegen­warts­kul­tur, quee­re Gesell­schafts­kri­tik und elek­tro­ni­sche Musik. 2015 erschien der Pro­sa­band »Ber­li­ner Befind­lich­kei­ten. Geschich­ten aus der Stadt« bei Cul­tur­books. Lyrik von ihm erschien online und in Antho­lo­gien. Neben dem Schrei­ben arbei­tet er als Con­tent Creator, Yoga­leh­rer und Medi­ta­ti­ons­trai­ner.

Cecí­lia Bar­ros Eris­mann ist Dich­te­rin, kri­ti­sche Den­ke­rin und Künst­le­rin, gebo­ren in São Pau­lo. Sie stu­dier­te Sozi­al­wis­sen­schaf­ten an der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät São Pau­lo. Sie nahm an zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen teil und orga­ni­sier­te Pro­jek­te an ver­schie­de­nen Orten der Welt, u. a. beim »Mau­mau Wri­ters and Artists in Resi­den­cy« in Istan­bul, beim »The Inter­na­tio­nal Fes­ti­val Cur­tea de Argeș Poe­try’ in Cur­tea de Argeș« in Rumä­ni­en oder bei »Kunst.Raum Ste­glitz« im ehe­ma­li­gen Frau­en­gefäng­nis in Ber­lin.

Mode­ra­ti­on: Alex­an­der Gra­eff

Ein­tritt frei!

Tags:

Datum

Di 11. Juni 2019

Uhrzeit

19:30

Preis

frei

Ort

Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
Kategorie
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