Deutschland-Premiere Do. 26.10. | 20:00 Uhr Fr. 27.10. | 20:00 Uhr Kotiin | Going Home | Nach Hause

Koti­in | Going Home | Nach Haus

26.10. + 27.10. | 20 Uhr | Deutschland-Premiere

Inter­dis­zi­pli­nä­re, zeit­ge­nös­si­sche Musiktheater-Inszenierung der Nort­hern Ope­ra Com­pa­ny [FI] über Flucht und Hei­mat
Esther und Erk­ki suchen ihre Häu­ser. Wo ist das Haus jetzt, wenn es Krie­ge, Erbe­ben und ande­re Kata­stro­phen gege­ben sind? Sie wun­dern wie die Zukunft mit den mul­ti­kul­tu­rel­len, noma­di­schen Geschich­ten sein wird. Wie kann man das Haus fin­den oder tun? Was bedeu­tet es, wenn man sein Haus ver­las­sen muss und gleich­zei­tig ein neu­es Haus sucht? Was pas­siert mit den ver­las­se­nen Häu­sern ohne die Ein­woh­ner, ohne Ehe­frau­en, Kin­der und Väter?
Esther und Erk­ki ste­hen immer in der Mit­te. Ihre Geschich­ten ver­wi­ckeln sich, nicht nur mit den Wör­tern aber auch auf dem Bild­schirm. Koti­in basiert auf den bio­gra­fi­schen Mate­ria­li­en von den Eva­ku­ier­ten, Immi­gran­ten, Flücht­lin­gen und Migran­ten. Das Haupt­the­ma des Aktes ist das Gefühl der Fremd­heit und Exter­na­li­tät, die für jeden bekannt ist, die ihr Haus ver­las­sen haben muss. Zwei Sän­ger spie­len Erk­ki und Esther, das Paar grü­beln über ihre Erfah­run­gen auf der Büh­ne, wäh­rend des ande­ren Paars, zwei Tän­zer, auf dem Bild­schirm schei­nen.
Das Stück ist 2013 gebo­ren, als der Kom­po­nist die Schrift­stel­le­rin gefragt hat, ob sie das bio­gra­fi­sche Mate­ri­al von einem Eva­ku­ier­ter aus dem zwei­ten Welt­krieg besich­tigt hät­te. Das The­ma ent­wi­ckel­te sich bis März 2016 und fin­det sei­ne fina­le Form in Mate­ra, Ita­li­en, wo die Schrift­stel­le­rin in artis­ti­scher Resi­denz des Zen­trums für Kunst­för­de­rung Finn­land geblie­ben ist.
Die Erzäh­lun­gen mischen in der Vor­stel­lung der Live-Sänger, Vir­va Puumala und Jus­si Juo­la, und der Tän­zer im Video, in dem Joel Alalan­te­la und Els­sa Anti­kai­nen Erk­ki und Esther spie­len. Das Video­pro­jekt zeigt ande­re Blick­win­kel des Paars. Obwohl die Kom­po­si­ti­on moder­ne Musik ist und die Sän­ger klas­sisch aus­ge­bil­det sind, ist die Auf­füh­rung nicht traditionell-opernhaft.
Die Fotos im Video hat Foto­jour­na­lis­tin Mai­ju Poh­jan­hei­mo gemacht und Schweizer-geboren Peter Stre­bel hat die Fotos im Dorf Alia­nel­lo in Ita­li­en genom­men, wo das Erd­be­ben dem Dorf in Novem­ber in 1980 erschüt­tert hat. Pek­ka Poh­jan­hei­mo von Saha Pro­duk­ti­on hat das Video gefilmt und edi­tiert.
Die inter­dis­zi­pli­nä­re Auf­füh­rung ist von Jou­ko Töt­ter­ström kom­po­niert und von Jen­ni Kinn­u­nen geschrie­ben und geführt. Sie ist von der Nörd­li­chen Oper-Gesellschaft pro­du­ziert (in fin­nisch Poh­joi­nen oop­pera­komp­pa­nia).
Nach der Vor­stel­lung, Dau­er ca.55 Minu­ten, hat das Publi­kum die Mög­lich­keit mit den Künst­lern über das The­ma und die Fra­gen des Stücks zu dis­ku­tie­ren. Das wich­tigs­te Ziel des Akts ist zum Dia­log zwi­schen Kul­tur und Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus bei­zu­tra­gen.
Koti­in ist im offi­zi­el­len Pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung für die Fei­er des 100 Jah­re alten unab­hän­gi­gen Finn­lands gewählt.
Die Nörd­li­chen Oper-Gesellschaft, gegrün­det 2016, agiert inter­dis­zi­pli­när, über die Gren­zen die Opern­gen­re zu erneu­ern. Sie bie­tet hoch-qualitative, klei­ne aber trotz­dem inter­es­san­te Vor­stel­lun­gen an, am meis­ten in nörd­li­cher Peri­phe­rie.

Web­sei­te: http://nocpok.fi/
Beset­zung: Erk­ki — Jus­si Juo­la / Joel Alalan­te­la | Esther — Vir­va Puumala / Els­sa Anti­kai­nen | Kla­ri­net­ti — Mark­ku Kor­ho­nen | Sel­lo — Iiris Töt­ter­ström | Pia­no — Sara Larik­ka | Valo­ku­vat ja visual­i­so­in­ti — Mai­ju Poh­jan­hei­mo ja Peter Stre­bel | Kuvaus — Pek­ka Poh­jan­hei­mo | Puvus­tus — Kat­ja Ilja­na | Käsik­ir­joitus ja ohjaus — Jen­ni Kinn­u­nen | Sävel­lys — Jou­ko Töt­ter­ström

Ein­tritt: 13,50 € / erm. 9,- €
Online-Tickets (zzgl. VVK-Gebühr): https://www.eventbrite.de/e/kotiin-going-home-nach-hause-tickets-37784405173

Datum

Fr 27. Oktober 2017

Ort

BÜHNE Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
E-Mail
karten@brotfabrik-berlin.de
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