Hoch­roth. Nicht so lang­sam zu leben

11.5., 12.5. | 19 Uhr | Urauf­füh­rung

Neu­es Musik­thea­ter basie­rend auf Leben, Lie­ben und Tod der Karo­li­ne von Gün­der­ro­de und Bet­ti­na von Arnim
„Som­mer 1806. Es will mich denn nie­mand sehen in allem, was ich den­ke und bin. Die Weib­lich­keit und die Männ­lich­keit sind Hin­der­nis­se der Mensch­lich­keit, unüber­wind­bar und unum­stöß­lich.

Solan­ge ich in die­sem Kör­per lebe, mich in atmen­den, den­ken­den Zustand befin­de, solan­ge mein Herz schlägt, solan­ge gibt es mich doch nicht auf die­ser Welt. Mir ist, als ob eiser­ne Ban­de über mei­ner Brust lägen, kalt und schwer, und ich kann nicht tie­fer atmen als es nötig ist zur Erhal­tung des Bewusst­seins. Mein ein­zi­ger Weg, will ich denn wahr­haft leben, ist der Tod.“
Karo­li­ne von Gün­der­ro­de, 26, nimmt sich am Ufer des Rheins das Leben. Sie sticht sich einen Dolch ins Herz. Ihre engs­te Ver­trau­te Bet­ti­na Bren­ta­no, voll mit Wut und Ver­zweif­lung über Karo­li­nes Selbst­auf­ga­be, schwört sich weni­ge Tage spä­ter am Ort der Tat, kei­ne Trä­ne über den Ver­lust der Freun­din zu ver­lie­ren.
Wäh­rend Karo­li­ne einer Welt ent­floh, in der Künst­le­rin­nen kaum exis­tie­ren durf­ten, stählt Bet­ti­na sich gegen sie ab – und tri­um­phiert letz­ten Endes mit einem lite­ra­ri­schen Werk, das bis heu­te berühmt ist. Dar­un­ter fin­den sich die Memoi­ren an ihre ers­te gro­ße Lie­be Karo­li­ne, Erin­ne­run­gen an eine stür­mi­sche, lei­den­schaft­li­che Freund­schaft und an gemein­sa­me Träu­me und Sehn­süch­te, die nie ver­wirk­licht wur­den – und auf dem Papier doch unsterb­lich gewor­den sind.
Im bür­ger­li­chen Wohn­zim­mer, dem natür­li­chen Habi­tat der jun­gen Dame des 19. Jahr­hun­derts, begeg­nen sich die bei­den Freun­din­nen. Sie durch­le­ben den Schmerz und die Freu­de eines Lebens, das nur in der Fan­ta­sie gelebt wird, bege­ben sich in die Eksta­se der wil­des­ten Träu­me und genie­ßen die Thea­tra­lik des Frei­tods durch den Dolch.
Flan­kiert von Lei­dens­ge­nos­sen aus ver­schie­de­nen Zei­ten beglei­ten wir Karo­li­ne und Bet­ti­na im Rausch des letz­ten Atem­zu­ges.
Ein­tritt: 9,- € / erm. 6,- €
Online-Tickets (zzgl. VVK-Gebühr): https://www.eventbrite.de/e/hochroth-nicht-so-langsam-zu-leben-tickets-45188507041

Datum

Fr 11. Mai 2018

Uhrzeit

19:00

Ort

BÜHNE Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
E-Mail
karten@brotfabrik-berlin.de
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