Hachi­mi­ri Mad­ness #5 | Hanasa­re­ru Gang (はなされる GANG)

16.04. | 21 Uhr + 25.4. | 22 Uhr

Japan 1984 – 85 Minu­ten – Japa­nisch mit eng­li­schen Unter­ti­teln – R/K: Nobuhi­ro Suwa – mit Takayu­ki Kamu­ra, Rie Ito

Fast schon ein fran­zö­si­scher Regis­seur ist Nobuhi­ro Suwa gewor­den, seit der aus Hiro­shi­ma stam­men­de Regis­seur 2001 mit „H Sto­ry“ zugleich eine Aus­ein­an­der­set­zung mit und ein Remake von Alain Res­nais‘ „Hiro­shi­ma mon amour“ prä­sen­tier­te. Doch selbst Suwas im Win­ter 1983/84 im 8-mm-Format gedreh­ter ers­ter Lang­film ver­rät sein Fai­ble für den Stil und die Moti­ve der Nou­vel­le Vague. „Hanasa­re­ru Gang“ – das sind eigent­lich drei Titel in einem, denn ohne Kanji-Schriftzeichen geschrie­ben kann er die „in aller Mun­de befind­li­che“, die „geblüm­te“ oder die „von­ein­an­der getrenn­te“ Gang bezeich­nen. Mit die­sen Bedeu­tun­gen spielt der nicht streng chro­no­lo­gisch erzähl­te Film über eine lebens­lus­ti­ge jun­ge Frau, die sich einem Duo von Klein­kri­mi­nel­len anschließt, das nach dem Dieb­stahl eines Autos mit einem Kof­fer vol­ler Bank­no­ten getrenn­ter Wege gehen muss. Wenn die Cha­rak­te­re die Hand­lung aus dem Off kom­men­tie­ren, danach fra­gen, wie viel Zeit ihnen die Län­ge des Films noch lässt, aus „Die Aben­teu­er von Tom Sawy­er“ zitie­ren und unver­mit­telt mit­samt der Film­mu­sik zwi­schen Tra­gö­die und Slap­stick hin- und her­sprin­gen, dann mag man glau­ben, Godards „Pier­rot le fou“ habe sich nach Japan ver­irrt.

Datum

So 16. April 2017

Uhrzeit

21:00

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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