Hachi­mi­ri Mad­ness #4 | A Man’s Flower Road (男の花道

17.04. | 21 Uhr + 24.4. | 22 Uhr

Japan 1986 – 110 Minu­ten – Japa­nisch mit eng­li­schen Unter­ti­teln – R/K: Sion Sono – mit Sion Sono, Oto­mi Sono, Izu­mi Sono, Michi­ka Sono

Der ful­mi­nan­te Auf­takt von Sion Sonos ers­tem Lang­film zeigt ihn zu einem dröh­nend ver­zerr­ten Sound­track nur mit einem roten Regen­cape beklei­det auf der hys­te­ri­schen Flucht vor Häschern in wei­ßen Kit­teln, denen er kurz­zei­tig ent­kommt, um in eine Grün­an­la­ge zu schei­ßen und schließ­lich in den his­to­ri­schen Kanä­len Tokios von den mythi­schen „Kappa“-Wasserwesen auf­ge­le­sen zu wer­den. Der zwei­te, mehr oder min­der auto­bio­gra­fi­sche und wesent­lich intro­ver­tier­te­re Teil des Films beginnt wäh­rend eines Black­outs im Haus der Fami­lie Sono in einem klei­nen Ort im Groß­raum Tokio. Er erzählt von den Fes­seln des Fami­li­en­le­bens, von Flucht­im­pul­sen, Rast- und Rat­lo­sig­keit, von der Angst des Erwach­sen­wer­dens. Ein­mal ist hin­ter dem Ess­tisch der Fami­lie, deren Mit­glie­der sich selbst spie­len, ein Trans­pa­rent mit nai­ven Zeich­nun­gen und der Auf­schrift „Home movie“ dra­piert. Dann wie­der zitiert der damals 24-jährige Punk-Poet Sion Sono auf über­ra­schend anrüh­ren­de Wei­se japa­ni­sche Film­klas­si­ker oder führt alte Fami­li­en­fo­tos vor. Zum Schluss sehen wir ihn wie­der durch Tokio ren­nen, mit einer Mar­kier­ma­schi­ne den Asphalt einer Stra­ßen­bahn­li­nie beschrei­bend. „Life sucks“ ist da zu lesen.

Datum

Mo 17. April 2017

Uhrzeit

21:00

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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