Geschich­ten jener Nacht

11.11., 12.11.19 | 18 Uhr | Berlin-Film-Katalog

DDR 1967 | 109 Minu­ten | Epi­so­den­film

1) Phö­nix
R: Karl-Heinz Car­pen­tier – K: Hans-Jürgen Sas­se – M: Georg Kat­zer – mit Hans Hardt-Hardtloff, Peter Sin­der­mann, Peter Reus­se, Ger­ry Wolff, Rai­mund Schel­cher

2) Die Prü­fung
R: Ulrich Thein – B: Erik Neu­tsch – K: Hart­wig Stro­bel – M: Wolf­gang Pietsch – mit Jen­ny Gröll­mann, Die­ter Mann, Horst Schul­ze, Inge Kel­ler, Eber­hard Esche

3) Mater­na
R: Frank Vogel – B: Wer­ner Bräu­nig – K: Claus Neu­mann – M: Gün­ter Hauk – mit Ulrich Thein, Ange­li­ka Wal­ler

4) Der gro­ße und der klei­ne Wil­li
R: Ger­hard Klein – B: Hel­mut Baierl – K: Peter Krau­se – M: Wil­helm Neef – mit Erwin Geschon­neck, Jaecki Schwarz

„In Fol­ge des 11. Ple­nums des ZK der SED wur­de 1965/66 eine Viel­zahl von DEFA-Filmen – teils noch vor ihrer Fer­tig­stel­lung – ver­bo­ten. Eine Gele­gen­heit, sich bei den Beton­köp­fen in der Staats­par­tei zu reha­bi­li­tie­ren, erhielt der staat­li­che Film­be­trieb 1966 mit „Geschich­ten jener Nacht“: Der „Epi­so­den­film zum VII. Par­tei­tag“ (so der Arbeits­ti­tel) recht­fer­tig­te und fei­er­te den Mau­er­bau noch ein­mal so, wie es eini­ge DEFA-Produktionen bereits kurz nach der Grenz­schlie­ßung getan hat­ten. Mit Frank Vogel und Ger­hard Klein erhiel­ten dabei zwei Fil­me­ma­cher die Mög­lich­keit zur „Bewäh­rung“, deren jüngs­te Arbei­ten gera­de ver­bo­ten wor­den waren. Die vier Kapi­tel des Films sind nur durch 13. August 1961 und die agi­ta­to­ri­sche Absicht mit­ein­an­der ver­bun­den. Außer­dem begrün­den drei der vier Geschich­ten in bekann­ter Manier die Poli­tik der SED und deren Staat aus den Schre­cken des Natio­nal­so­zia­lis­mus – der Ver­weis auf die­se soll jedes aktu­el­le Han­deln recht­fer­ti­gen. Rück­bli­ckend erwies sich die The­men­wahl die­ser Erge­ben­heits­adres­se an die Staats­par­tei als sehr tref­fend, hielt doch – neben den sowje­ti­schen Pan­zern – nur die Mau­er die SED an der Macht. Als vor drei­ßig Jah­ren von den Bür­gern die Öff­nung der Gren­ze erzwun­gen wur­de (und die Sowjets nicht ein­grif­fen), über­leb­te dies die DDR bekannt­lich nur um weni­ge Mona­te.“ (Jan Gym­pel) Am 11.11. mit einem Vor­trag von Jan Gym­pel!

www.berlin-film-katalog.de

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Datum

Mo 11. November 2019

Uhrzeit

18:00

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