Engel­chen | Berlin-Film-Katalog #64

10.8. – 16.8.| 19 Uhr | Wie­der­auf­füh­rung!

Am 14. August in Anwe­sen­heit von Hel­ke Mis­sel­witz und Über­ra­schungs­gäs­ten!

Deutsch­land 1996 | 91 Minu­ten | 35mm | R/B: Hel­ke Mis­sel­witz | K: Tho­mas Ple­nert | mit Susan­ne Lothar, Ceza­ry Pazu­ra, Kath­rin Ange­rer, Ben Becker, Sophie Rois, Her­bert Fritsch, Ulrich Mühe, Chris­ti­an Gras­hof, Bar­ba­ra Dit­tus, Hel­ga Paris, Annett Krusch­ke

„‚Engel­chen’“ ist der leicht spöt­ti­sche Spitz­na­me ihrer lebens­lus­ti­gen, auch etwas leicht­fer­ti­gen klei­nen Schwes­ter für Ramo­na. Die­se ist das Mus­ter einer ‚grau­en Maus’, geprägt und gezeich­net von Ent­täu­schun­gen. Zwi­schen der Fließ­band­ar­beit (aus­ge­rech­net) in einer Kos­me­tik­fa­brik und dem Woh­nen in einem brö­se­li­gen Alt­bau, mit dem Wel­len­sit­tich als ein­zi­gem Gefähr­ten und täg­li­chen Strei­tig­kei­ten bei den Alko­ho­li­kern auf der ande­ren Sei­te des Hin­ter­hofs, fließt das Leben der vor­zei­tig Geal­ter­ten zäh dahin. Bis eines Tages doch etwas pas­siert: Auf dem S-Bahnhof Ost­kreuz wird sie unver­mit­telt von einem ansehn­li­chen jun­gen Mann geküsst. Mit die­sem Über­griff woll­te sich der Pole, der ille­gal Ziga­ret­ten ver­kauft, nur bei einer Raz­zia ret­ten. Den­noch ent­wi­ckelt sich zwi­schen Ramo­na und Andrzej eine Roman­ze. Doch das Glück ist nicht von Dau­er. Mit ihrem zwei­ten Spiel­film schil­der­te Hel­ke Mis­sel­witz, die mit dem Doku­men­tar­film ‚Win­ter adé’ bekannt gewor­den war, exakt und ein­fühl­sam das Schick­sal einer ‚Über­se­he­nen’ und Zukurz­ge­kom­me­nen, die wei­te­re Belas­tun­gen nicht mehr ertra­gen kann. Im Herbst 1995 gedreht vor allem in der damals noch nicht ‚ange­sag­ten’ Gegend am noch nicht kahl­schlag­sa­nier­ten Ost­kreuz, erfuhr der Film viel Lob, wozu auch die Pho­to­gra­phie von Tho­mas Ple­nert bei­trug, allem vor­an aber die Dar­stel­lung der Titel­rol­le durch Susan­ne Lothar. Den­noch war der Film sei­ner­zeit nur rela­tiv kurz in den Kinos zu sehen gewe­sen und seit­her nur noch sel­ten. Mit der Auf­füh­rung des Films – der auch noch nicht auf DVD oder Blu­Ray erhält­lich ist – gra­tu­lie­ren wir Hel­ke Mis­sel­witz nach­träg­lich zum sieb­zigs­ten Geburts­tag, den sie am 18. Juli fei­ern konn­te. Am 14. August (Mo) mit einer Ein­füh­rung durch Jan Gym­pel!

 

www.berlin-film-katalog.de

Datum

Mi 16. August 2017

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
E-Mail
karten@brotfabrik-berlin.de
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