09. - 11.10. um 18.00 Uhr: Berlin-Film-Katalog #66 Das Ende des Regenbogens

Berlin-Film-Katalog #66 – Das Ende des Regen­bo­gens

9. – 11.10. | 18 Uhr

BRD 1979 | 107 Minu­ten | R/B: Uwe Frieß­ner | K: Frank Brüh­ne | M: Alex­an­der Kraut, Klaus Krü­ger, Micha­el Nusch­ke, Mat­thi­as Kaebs | mit Tho­mas Kufahl, Sla­vi­ca Ran­ko­vić, Hen­ry Lut­ze, Udo Samel, Heinz Hönig, Sabi­ne Baruth

Der Teen­ager Jür­gen, genannt Jim­my, kommt aus einem deso­la­ten Eltern­haus, ist früh straf­fäl­lig gewor­den und in Hei­men gewe­sen. Nun treibt er sich in West-Berlin her­um, ver­dingt sich als Stri­cher am Bahn­hof Zoo, schnorrt sich durch. Durch einen Zufall kommt er in einer WG (natür­lich irgend­wie lin­ker) Stu­den­ten unter, deren Tole­ranz er rasch stra­pa­ziert und die ihm den­noch wei­ter hel­fen wol­len, sein Leben in den Griff zu bekom­men. Aller­dings zeigt sich auch bei dem Aus­hilfs­job, den er schließ­lich ergat­tert, Jim­mys man­geln­de Fähig­keit zu durch­dach­tem Ver­hal­ten, sei­ne feh­len­de Geduld und sei­ne über­aus nied­ri­ge Frus­tra­ti­ons­schwel­le. Zudem ist er von der unge­wohn­ten Arbeit schnell erschöpft und hat viel mehr Lust, wei­ter in den Tag hin­ein zu leben sowie auf Kos­ten sei­ner gleich­alt­ri­gen Freun­din Gabi, die ähn­lich schlecht dran und auch noch dro­gen­süch­tig ist. In sei­nem ers­ten Spiel­film erzählt Uwe Frieß­ner das Gesche­hen ganz aus der Sicht sei­nes Prot­ago­nis­ten, eines lie­bens­wer­ten Nichts­nut­zes, mit dem man eben­so lei­det wie an ihm. Frieß­ner schuf damit 1979 den for­mal wie inhalt­lich wohl bes­ten Bei­trag des in der Bun­des­re­pu­blik jener Jah­re belieb­ten Sub­gen­res des „Jugend­pro­blem­films“. Das sah auch die Jury des Bun­des­film­prei­ses so und zeich­ne­te die Pro­duk­ti­on mit dem Film­band in Sil­ber aus sowie den jun­gen Haupt­dar­stel­ler, einen Lai­en, sogar mit einem Film­band in Gold. Wir prä­sen­tie­ren den Film, der das inzwi­schen nost­al­gie­se­lig ver­klär­te West-Berlin zeigt, wie es Ende der sieb­zi­ger Jah­re wirk­lich war, zum 75. Geburts­tag von Uwe Frieß­ner. Am 9.10. (Mo) in Anwe­sen­heit von Regis­seur Uwe Frieß­ner und Pro­du­zen­tin Cla­ra Burck­ner sowie mit einer Ein­füh­rung durch Jan Gym­pel!

www.berlin-film-katalog.de

Datum

Mi 11. Oktober 2017

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
E-Mail
karten@brotfabrik-berlin.de
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