Die BrotfabrikGalerie ist mit der Präsentation ost- und mitteleuropäischen Autorenfotografie bekannt geworden. Ausgestellt werden überwiegend jüngere Vertreter der zeitgenössischen Fotokunst in Einzelpräsentationen, die verschiedene Richtungen des gegenwärtigen Umgangs mit der Fotografie vertreten und neue Experimente auf diesem Feld wagen. Das Nebeneinander etablierter und noch nicht so bekannter Positionen ist Bestandteil des kuratorischen Konzeptes, das in dieser Konstellation sehr unterschiedliche konzeptionelle Herangehensweisen der zeitgenössischen Fotografie dem Publikum näher bringen will.
Dabei ist der gemeinsame Ansatz der Künstler das Bemühen, mit den erweiterten Möglichkeiten der Fotografie eine verdichtete Metapher für die heutige Welt mit ihren realen und inszenierten Schönheiten und brisanten Widersprüchen zu schaffen.

Da die Künstler zunehmend medienübergreifend experimentieren, erweitern auch andere Medien wie Videoaufnahmen, Zeichnungen oder Installationen die klassischen Fototechniken.
In Berlin lebende Künstler werden mit ausländischen abwechselnd präsentiert, um einen befruchtenden Austausch anzuregen und den Blick ins Ausland zu öffnen. Das Niveau ist international - viele der hier Vertretenen waren schon an namhaften Gruppenausstellungen beteiligt oder gehören in ihrem Land zu den bekanntesten gegenwärtigen Fotografen.
[Petra Schröck]
Seit 2004 entsteht zu jeder Ausstellung eine exklusive Künstleredition. Diese können Sie sich unter "Editionen" ansehen.