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Kriegskarussel Die Verwandlung eines Kinderkarussells zu einem Symbol der ewig wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen
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| Projektträger: |
Glashaus e.V. |
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| Projektleiter: |
Petra Schröck, Iris Bauer |
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| Künstlerische Leitung : |
Sergej Dott |
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| Finanziert wurde das Projekt von: |
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Das sehr alte Vergnügungskarussell wurde von Berliner Kindern und Jugendlichen in 10 Kammern aufgeteilt. Diese Kammern offenbarten dem Betrachter Bilder und Formulierungen zum Thema Krieg, Emigration, Fremdsein, Glaube sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, Gewalt, Macht, Tod und Sterben in Form von Malerei und Gestaltung. Die Verschiedenartigkeit der Darstellungen zwangen dem Betrachter eine Diskussion auf. Selbst, wenn sich das Karussell nicht oder nur langsam drehte, wurde der Besucher emotional gebunden, jeden einzelnen Raum wahrzunehmen und zu erkennen. Die Installation wurde bereichert durch zwei Zeitzeugen, die im Ortsteil Weißensee das Ende des zweiten Weltkrieges erlebten und uns gestatteten ihre Erinnerungen aufzuzeichnen und über Lautsprecher abzuspielen.
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