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| Neuer Name, Neues Schild (2002) | Die Brotfabrik im Sommer 2003 |
| 2000 | Neuordnung des Internetstudios zur Bewältigung der durch den Ansturm entstandener Probleme, dadurch Reduzierung des jugendlichen Publikums, Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (Januar). 10 Jahre Brotfabrik & Auszeichnung mit dem "Freiherr-vom-Stein-Preis" der Alfred-Toepfer-Stiftung Hamburg, verbunden mit einer Prämie in Höhe von 50.000,00 DM. Große Party im Bühnengebäude für über 250 Gäste (Mai). Baubeginn des Tanzstudios über der Theateretage als Ort für Kinder und Jugendliche (Juni). Im Herbst Aufgabe des Pächters des Cafes "Geierwallys" (Oktober), Übernahme der Räume durch den Glashaus e.V. und Beginn des Umbaus zur Brotfabrikkneipe (Dezember). Es entsteht eine komplett neue Toilettenanlage in den Kellerräumen, wiederum in großen Teilen in Eigenleistungen. Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gab für dieses Bauvorhaben 50.000,-- DM. Mit diesem Geld wurden das Material gekauft und die erforderlichen Fachfirmen bezahlt. Der Architekt war bereits vorher durch Renovierungsarbeiten des Vereins im Architekturbüro finanziert worden. Nach Fertigstellung der WC’s begann der Verein mit dem Abbruch der alten Toilettenanlage, um somit einen neuen Foyerbereich zu schaffen. Dieser Foyerbereich wurde dann mit dem völlig neuen Haupteingang verbunden, dessen Herstellung bis zum Herbst 1996 abgeschlossen werden konnte. Die gesamten Arbeiten kamen im Mai ’97 zum Abschluß. | |
| 2001 | Beantragung einer Namensgebung des Platzes vor der Brotfabrik, vorgeschlagener Name: "Caligariplatz" (Januar), Eröffnung der Brotfabrikkneipe am 13.7. in völlig umgestalteten und vergrößerten Räumen. Nutzung des Tanzstudios als Tanzlabor Brotfabrik, Aufbau von Kursen (September) Jugendprojekte gegen Rechts mit dem Bundesprogramm Civitas: Film & Projekt Jugendschutzlager im Nationalsozialismus. | |
| 2002 | Ausrufung eines kleinen Wettbewerbes unter Studenten der UdK, Kunsthochschule Weißensee und der Technischen Universität Dresden zur Gestaltung des künftigen Caligariplatzes (Februar), Präsentation von 42 eingereichten Arbeiten im ehem. Kino Delphi (September), Auswahl und Prämierung der Siegerarbeiten in zwei Runden (Oktober & Dezember). Mehrere Veranstaltungen auf dem Caligariplatz, öffentliche Aufführung des Films "Das Cabinet des Dr. Caligari " projiziert auf eine Wasserleinwand (22.6.), auf dem Caligariplatz (amtlich seit dem 17.6.) mit über 200 Besuchern Fest "Brot & Spiel I" auf dem Caligariplatz (6. - 8.9.), Enthüllung der von Unternehmer Dirk Stettner gespendeten Straßenschilder durch den Bezirksstadtrat M. Federlein (7.9.). Jugendprojekte gegen Rechts mit dem Bundesprogramm Civitas: Film & Projekt Jugendschutzlager im Nationalsozialismus (Weiterführung), Mädchenprojekt "Seitenwechsel" und "Faschismus Revue" mit der Hauptschule "Heinz Brandt" | |
| 2003 | Auswahl eines Siegerentwurfes für die Gestaltung des Caligariplatzes: Das Dresdner Studenteam Susann Becker & Kerstin Gehring macht mit seinem rhombenförmigen Schachbrettmuster das Rennen. Ankündigung des Senatsbauverwaltung und des Tiefbauamtes Pankow, diesen Entwurf im Rahmen der Umgestaltung der Prenzlauer Promenade ab Herbst umzusetzen (Januar) Einer, nicht allein durch den Verein überbrückbaren, Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben geschuldet, musste der Glashaus e.V. zur finanziellen Sanierung auf den Weg bringen: Das Tanzstudio ging an einen eigenen Verein über, die Bühne verließ ihre Fabriketage und zog in das erste Geschoss des Haupthauses, das bis dahin dort untergebrachte Internetstudio nahm sein Betrieb im ehemaligen Pferdestall im April wieder auf, dort allerdings in einen offenen und einen Schulungsbereich gegliedert. Zugleich nahm der Verein mit Hilfe von Freunden, Förderern und Vereinsmitgliedern einen Sanierungskredit auf und beauftragte einen Unternehmensberater mit externer Hilfe. Bis zum Sommer konnte so die Krise weitestgehend bewältigt und die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt werden. Auszeichnung des Vereins mit dem Filmprogrammpreis Berlin-Brandenburg für ein herausragendes Filmprogramm 2002, wie bereits 1999, 2000, 2001. Beginn der Bauarbeiten am Caligariplatz und der Prenzlauer Promenade. | |
| 2004 | Auslaufen der beiden Stellen für den Internetbereich, Einstellung des des Betriebes, Rückzug der Fotogalerie aus dem Laden Prenzlauer Promenade 189 in das Hofgebäude, Neustart mit Kunstwissenschaftlerin Petra Schröck, Neugestaltung des Erdgeschossbereiches Prenzlauer Promenade 4, Mai, der in Anlehnung der Entwürfe aus dem Brotfabrik-Wettbewerb entsteht. Juni: Festival ‚Film und Architektur’,Eröffnung mit Filmaufführung „Das Cabinet des Dr. Caligari’ und Livemusik Caligariplatz (3.6.), Im Juli feiert die Robert-Bosch-Stiftung mit über 250 Osteuropäern den Abschluss des Theoder-Heuss-Kollegs. September: Aus dem historischen Brotkühlraum entsteht der ‚Brötchenkeller’, ein Kunstprojekt unter dem Hof, Baubeginn für den neuen Caligariplatz November – Dezember), Neubau des Gründachs auf der Galerie (das erste war 1990 zusammen mit Studenten der TU enstanden). Der erste Weihnachtsbaum auf dem Caligariplatz, dank einer Bodenhülsespende der Baufirma. | |
| 2005 | Fertigstellung des Caligariplatzes im Frühjahr. Jugendprojekt ‚Kriegskarussell’ unter Leitung des Künstlers Sergej Dott ab 2.5. zum 60. Jahrestages der Befreiung. 15 Jahre Brotfabrik mit Festwoche. Im Mai Aufbruch der Baumscheiben auf dem Caligariplatz nach Problemen der Kastanien. Pressefest der ‚Jungen Welt’ in der Brotfabrik mit mehreren hundert Gästen (Juni), der neue Infostand der Brotfabrik erstmalig im Einsatz: auf dem Rakatakfest.. Das Gelände hinter der Brotfabrik steht wieder mal leer. Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg im Juli (und Bund im August). Europafest mit der Bosch-Stiftung. Sechster Platz und damit Nichtgewinner in der neuen Zentren-Initiative „Mittendrin Berlin“ mit dem Projekt ‚Filmstadt Weißensee’ für die Gustav-Adolf-Straße. Das Projekt war Auftakt für ein verstärktes nachbarschaftliches Engagement der Brotfabrik. Filmfestival Contravision in der BF, Wahllokal für die Bundestagswahl 2005, Zwei Betonbänke für den Caligariplatz werden von der Fa. Wall gesponsert. Kunstprojekt ‚WEISSENSEE’ des Künstlers Micha Koch auf den Dach der Brotfabrik. Die Buchstaben waren dem Schriftzug ‚Hollywood’ nachempfunden und sollen später den Eingang nach Weißensee kennzeichnen. Anbringung des Schriftzuges „KUNST IST LEBENSMITTEL“. Die Brotfabrik erobert neuerlich das ehemalige Kino ‚Delphi’ nach monatelangem Leerstand und Verwahrlosung. Beräumung. Ausstellung und Filmvorführungen (Filme aus der Filmstadt Weißensee), zum Tag des Offenen Denkmals. Neues Hoftor in der Brotfabrik, 15. Kinder- und Jugendfilmetage (alles September), Diebstahl der Bronzefigur ‚Großer Knabe’ von Anna-Franziska Schwarzbach vom Hof der Brotfabrik, sie wird im Dezember der Brotfabrik über einen Mittelsmann gegen Zahlung der Belohnung angeboten. Der Infostand präsentiert da ‚Mein bester Freund“ Jugendprojekte der BF auf dem 5. Berliner Jugendforum im Angeordnetenhaus. Das Gründach der Galerie (erstes Nachwendeprojekt von StudentInnen der TU Berlin) wird wegen Dacharbeiten erneuert, die Erde aus verschiedenen Gegenden Berlins (auch von Mauerstreifen) wird dabei leider vermischt), alles Dezember. |




