| Projektträger: | Glashaus e.V. | |
| Projektleiter: | Iris Bauer | |
| Kontakt: | Iris Bauer ib@brotfabrik-berlin.de T. 030-4714001/2 |
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| Gefördet von: | ||
| thematische
Ausstellungs- und Theaterproduktion
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Mia May, geboren in Wien und dort zum Kinderstar avanciert / später Heirat mit äußerst reichen Industriellen, welcher seine Geschäfte in das Genre Film verlegte und den Namen May annahm, von da an Joe May / gemeinsamer Umzug nach Berlin / und dort schnell Karriere / Joe May entwickelt in den Detektivfilm, mischt in seinen Filmen Elemente des Abenteuer- und Sensationsfilms mit Komödiantischem; mit Beginn der 20er Jahre spezialisiert sich May auf Melodramen und Gesellschaftsfilme. Glänzend besetzte, technisch versierte, auch immer wieder fotografisch innovative Filme entstehen / Schauspielerin, Mia May wurde von Joe May zu einer der ersten Filmdiven stilisiert / Geburt der Tochter Eva May, welche später ebenfalls eine hochtalentierte Schauspielerin wird, menschlich extrem schwierig ist & aufgrund einer unrealisierten Liebe Selbstmord begeht, die Eltern sind seelisch geschlagen, Mia May verweigert von ihren Beruf als Schauspielerin, Joe May wird depressiv / mit der aufkommenden Verfolgung jüdischer |
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Bürger in Deutschland, emigrieren beide 1934 in die USA nach Los Angeles /Joe May produziert u.a. mit namhaften Regisseuren wie Billy Wilder / seine Arbeitsweise als Produzent ist mit der amerikanischen Studioproduktion nicht kompatibel / beide versuchen sich in neuem Metier; der Gastronomie / Eröffnung eines Restaurants / Scheitern des Projektes nach wenigen Wochen / beide verarmen / leben Dank der Unterstützung von Freunden und des European Film Fund / Joe May stirbt 1954, Mia May stirbt 1980 in Hollywood Projektphasen
Phase
2: 1. Februar bis Dezember 2009: Inszenierung
des Theaterstückes unter dem Arbeitstitel „Aufstieg
und Fall in einer Glamourwelt“ vom 1.2. bis 30.11.09 unter
einfließen aller Erfahrungen aus den ersten beiden Prozessen und
entstehen lassen eines Produktes, das es auch Nichtbeteiligten möglich
macht, an diesen Erfahrungen teilzuhaben. Mit diesem Stück wird nach
außen deutlich, daß junge Menschen mit den jeweils verschiedensten
persönlichen Umfeldern und Beeinträchtigungen in der Lage sind,
gemeinsam zu handeln und sich auszudrücken. Hier sollen die unterschiedlichsten
Begabungen der Jugendlichen einfließen; Tänzer, Musiker, Texter,
Komponisten, Organisatoren, Techniker, Schneider, Bastler, Öffentlichkeitsarbeiter
und Helfer sind gesucht. Eine große produktive Leistung soll die
Freude am Schaffen vermitteln, eine Erfahrung, die bisher den meisten
jungen Menschen völlig fehlt, besteht doch ihre Jugendkultur nur
aus destruktiven und konsumierenden Elementen. Der Aufstieg
und Fall einer Glamourwelt und in einer Glamourwelt wird mittels verschiedenster
Fototechniken, Inszenierungen zweidimensional dargestellt. |
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