11 Tage
wurden in dem Kulturzentrum an der Weißenseer Spitze Filme gezeigt,
die sich mit der Entwicklung von Räumen befassen - sei es beobachtend
oder an der Entstehung der Räume mitwirkend.
72 Filme
(25 abendfüllende und 47 Kurzfilme) bildeten ein anspruchsvolles
Festival-Programm.
Den kreativen Rahmen für das Festival bildeten eine Fotoausstellung
in der BrotfabrikGalerie, sowie Installationen und eine Videosektion.
Das begleitende Vortragsprogramm intensivierte die theoretische Auseinandersetzung
mit dem Thema.
Das Thema
2004:
Architektur heißt, das Denken über Raum in Gang zu bringen.
Filmen heißt, auf eine bestimmte Weise die Welt zu zerspalten
und sie wieder neu zusammenzusetzen. Beide Disziplinen sind raumbildend
– ob real oder irreal, ob durch Kon-Struktion oder De-Struktion.
Die Verbindung dieser Medien gestaltet etwas Neues, das von einem der
beiden allein nicht zum Ausdruck gebracht werden kann. Die Themen selbst
unterteilen sich in drei zueinander bezugnehmende Schwerpunkte: Kon-Struktion,
Re-Struktion und De-Struktion. Der vierte Block ist ein New York Spezial.